Baumfällarbeiten in Klein-Venedig
Was aussieht wie eine Rodung, sei, so bestätigt die zuständige Dame des SOS-Kinderdorf-Ausbildungszentrums, eine „Landschaftspflegemaßnahme“. Bestimmte Baumarten seien nicht erwünscht wie zum Beispiel die Rotfichte oder bestimmte Baumarten breiten sich zu sehr aus oder aber sie sind krank oder sie stehen zu dicht. In diesen Fällen fallen sie der Kettensäge zum Opfer. Und Auszubildende des SOS-Kinderdorfs üben an den Bäumen den Umgang mit der Kettensäge, im Auftrag des Grünflächenamtes Berlin-Spandau. Natürlich unter fachgerechter Anleitung, wie versichert wurde. Keinesfalls wolle man zwischen eventuellen Baumliebhabern und dem Grünflächenamt stehen und deshalb lieber namentlich nicht erwähnt werden, so der Verantwortliche für die Baumfällungen. Ob durch die Rodungen vielleicht mehr Hechtlaichwiesen geschaffen werden sollen, hat niemand bestätigt.
Das Holz kommt teilweise in den Schredder, teilweise wird es verschenkt, teilweise holen es sich die Anwohner.





