Unsere Ziele sind ganz einfach

1. Schutz traditioneller Strukturen im Einklang mit der Natur

2. Erhalt des Landschaftsschutzgebietes mit offenen Wiesen

3. Erhaltung der Wochenendkolonien als Naherholungsgebiet

4. Erhaltung und Verbesserung der fließenden Gewässer

5. Förderung des Gemeinsinns der Bewohner und zeitweiligen Nutzer



Wo früher Natur in Vielfalt blühte, man barfuß durch die Wiesen lief, die Beine im Wasser baumeln lassen konnte, heißt es heute: Betreten verboten, Achtung Lebensgefahr. Rinder, Schafe, Ziegen dürfen frei herumlaufen, Menschen nicht.

Wir möchten nicht nie wieder  auf unsere Wiesen dürfen.



Firmen erhalten vom Bezirksamt Geld für Maßnahmen (Zaunbau, Tierhaltung) gegen die die Bevölkerung wiederholt Einspruch erhoben hat.

Wir möchten, dass der Bezirk in Landschaftsschutz-Maßnahmen investiert, die die Interessen seiner Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt.



Trotz Einwände und gerichtlicher Urteile hat das Bezirksamt seine Ausgrenzungspläne umgesetzt und wird es weiterhin tun. Selbst teure (von Steuern finanzierte) gerichtliche Prozesse nimmt es in Kauf, obwohl es sie immer wieder verliert.

Es hofft, uns damit mürbe zu machen.

Wir setzen uns dafür ein, dass das Bezirksamt sich nicht weiter auf Kosten der Bevölkerung gegen seine Bevölkerung erhebt.

Der Interessenverband der Freunde Klein-Venedig e.V. fordert ein Konzept des Bezirkes für das Gebiet Tiefwerder, das Menschen als Teil der Natur akzeptiert.

Wir hatten schon mal Erfolg

Die Havel sollte ausgebaut werden – mit Konsequenzen

  • Versandung der kleinen Kanäle – Bootfahren wäre Vergangenheit
  • riesige Spundwände entlang der Havelufers – Die Landschaft, Nist- und Brutplätze wären unwiederbringlich zerstört worden
  • jahrelanger Dreck und Lärm durch Bauarbeiten – An Erholung wäre dann nicht mehr zu denken gewesen

Das Projekt sah u.a. den Ausbau der Havel vor, um sie für große Containerschiffe befahrbar zu machen. Die Planung für dieses Projekt entstand Anfang der 90er Jahre in der Wendeeuphorie und dem Glauben an blühende Landschaften in Ostdeutschland. Es wusste niemand, ob diese Schiffe jemals in der prognostizierten Anzahl auf dieser Strecke gefahren wären.

Der jahrelange Kampf hat sich gelohnt. Anfang 2010 wurde das irrsinnige Projekt endlich eingestellt.

https://berlin.nabu.de/themen/verkehrsprojekte/havelausbau/11916.html

Mitmachen lohnt sich!